Münsterhof
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Geschichte des Münsterhofs

Vision - Entwicklung - Gestern und Heute
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Der Anfang

Ende des 19. Jahrhunderts gab es im Münstertal eine grosse Aufbruchstimmung. Eine «Orientbahn» war geplant, die über den Albula- und Ofenpass bis nach Norditalien reichen sollte. Das wäre eine grosse Hilfe für diese bitterarme Region gewesen. Für die Grossfamilien im Tal gab es kein Auskommen und so mussten viele auswandern. Den jungen Clotin Andri zog es nach Treviso. Dort absolvierte er eine Lehre als Kaffeejunge. Später ging er nach Warschau, wo er eine Anstellung fand und später zwei Kaffeehäuser erwarb. Andri hörte von der geplanten «Orientbahn» und kehrte in den 1880er Jahren als wohlhabender Mann nach Müstair zurück. Mit der Hoffnung auf den kommenden Aufschwung begann er den Bau des ersten Hotels in Müstair, dem «Münsterhof», und dieser wird heute von Andris Nachkommen in sechster Generation weitergeführt.
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Enttäuschung und Erfolg

Leider wurde das Bahnprojekt nie realisiert. Die Post benötigte mit den Pferden weiterhin 7 Stunden für die kurze Strecke von Zernez nach Müstair. Aber wenig später, fuhren die ersten Automobile über den Stelvio- und Ofenpass und immer mehr Menschen entdeckten das Val Müstair, ein Stück Bündnerland das geblieben ist wie es einmal war: Unkompliziert, herzlich und sinnesfroh.
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Nicolaus gibt Gas

Die Gebrüder Andri aber lassen sich nicht entmutigen. Es entsteht eine Gemischtwarenhandlung und ein Landwirtschaftlicher Betrieb. Wein und Gemüse werden importiert und der erste Lastwagen des Val Müstair transportiert Güter vom Südtirol bis ins Engadin. Eine Tankstelle rundet das Angebot ab.
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Die Touristen kommen

Nach dem Krieg nimmt der Tourismus richtig Fahrt auf. Der Münsterhof etabliert sich als erste Adresse für Gäste aus ganz Europa und aus Übersee. Die Gäste erkunden das Tal und den Nationalpark. Die Tochter Ida Andri und ihr Ehemann Carl Fasser renovieren und bauen weitere Zimmer an. Es gibt nun fliessendes Wasser im ganzen Haus und eine Zentralheizung.
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Die wildern 70er

Carla, Idas Tochter und Luciano Meyer sind die nächsten Wirte im Münsterhof. Englische Teenager erlernen in Massen das Skifahren auf den Pisten des Tales. Landwirtschaft, Tankstelle und der USEGO-Laden schliessen. Der Fokus liegt nun auf dem Hotelbetrieb. Wieder wird gebaut. Alle Zimmer erhalten moderne Duschen, Saal, Restaurant und Rezeption bekommen ein neues Gesicht.
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Die 5. Generation

Astrid und Plinio Meyer übernehmen das Haus und schaffen neue Angebote: Das Pub Senzanom bereichert Müstair’s Nachtleben und die hausgemachten Pralinès erlangen Berühmtheit. Die Chalets Trafögl auf der Wiese ob dem Hotel entstehen und der Münsterhof wird einer der grössten Capuns-Produzenten der Schweiz.
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Umbau und neues Konzept

Mit der Übergabe an Kevin und Linus Meyer, der 6. Generation, gab es grosse Veränderungen und grundlegende Renovationen. Neue Ideen finden Einzug. Wunderbare Ferien-Appartements, B&B-Zimmer und ein gemütliches Café-Bistro entstehen. Gepaart mit der 130-Jährigen Tradition schaffen sie ein ganz besonderes Ambiente.
Eine faszinierende Verbindung für einzigartige Ferien. Aber überzeugen Sie sich selbst…
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Münsterhof ***  |  Via Maistra 40  |  7537 Müstair  |  Graubünden - Schweiz  |  info@muensterhof.ch  |  +41 81 858 55 41